Die Erscheinungen 

Die Erscheinung am 27. September 1992

(vom Seher erzählt)

"Im August 1992, während des hl. Rosenkranzes an der Gebetsstätte, begann sich eine weiße Wolke zu bilden, die während des ganzen Rosenkranzes blieb; diese Wolke bildete sich jeden Sonntag ab August bis zum 27. September.

Am 27. September war sie dichter und in der Mitte erschien das Antlitz einer jungen, sehr schönen Frau mit Kopftuch. Sie weinte und von ihren Augen rannen Tränen dem wunderschönen Gesicht entlang, und in den Tränen selbst flossen viele, kleine Blumen dahin.

Bei diesem Anblick begann ich zu weinen und aufgeregt schloß ich die Augen, aber auch bei geschlossenen Augen ging die Erscheinung weiter!

Ein Lichtstrahl beendete die Erscheinung jäh. Ich öffnete die Augen und sah die blitzende Sonne in pulsierender Drehbewegung. Ich fragte die zum Gebet versammelten Personen, was sie sehen würden, und auch sie gaben Laute des Staunens von sich, weil auch sie die Sonne in diesem eigenartigen Zustand wahrnahmen und sie riefen die Namen Jesus und Maria an. Dieses Phänomen dauerte eine viertel Stunde, dann beteten wir den hl. Rosenkranz weiter. Am Ende tauchte wieder die weiße Wolke auf und in ihr das Antlitz der jungen Frau von vorher, diesmal ohne Kopftuch. Sie hatte dunkles, dichtes, fast schwarzes Haar, und weinte

Auch in dieser zweiten Erscheinung flossen in den üppigen Tränen kleine Blumen dahin. Die Madonna sprach nicht, aber die Erscheinung war trotzdem eindrucksvoll, während die Anwesenden nur das Sonnen-Phänomen wahrnahmen."

Auch unter menschlichen Wesen sind oft Worte nicht nötig, um Gefühle zu vermitteln, besondere Ausdrucksweisen und Haltungen sind oftmals wirkungsvoller. Wenn die Madonna weint, so offensichtlich deshalb, weil das von ihren Kindern Dargebrachte ein trostloses Schauspiel darstellt. Wenn Sie dann auch noch Blut weint, sogar in die Hände eines Bischofs, wie in Civitavecchia, dann bedeutet das, daß Sie eine feierliche und schwerwiegende Botschaft zu überbringen hat, eine nicht zu unterschätzende Warnung. In Siebeneich hat Sie auch als Zeichen die Blumen mit in die Tränen gesetzt, was ungewöhnlich sein mag und vielleicht einzigartig ist, denn sie können als Gnaden verschiedener Art interpretiert werden, die Sie uns anbietet, und Sie ist gekommen, diese dem zu verschenken, der ein offenes Herz besitzt.