Die darauffolgenden Jahre

Toni, 1933 in Monselice geboren, zog 1952 nach Bozen, um die Handelstätigkeit des Vaters zu übernehmen und blieb recht früh schon der Kirche und den Sakramenten fern. Als er dem religiösen Leben fern war, lebte er nicht etwa ein böses Leben mit besonders schlechten Taten, sondern er ließ sich einfach gehen und von menschlichen Dingen einfangen, wie Arbeit, materiellen Sorgen, und machte sich über seine Seele keine Sorgen.

Bemerkenswert ist seine Rückkehr zur hl. Messe nach 25 Jahren Abwesenheit: als er in die Kirche eintrat, war er überrascht, daß der Priester die hl. Messe auf italienisch feierte. Er war noch bei der lateinischen Messe stehen geblieben!

Nach diesen 10 Tagen inniger, mystischer Erfahrung, konnte nichts mehr wie vorher sein. In der Jahren 1977, 1978, 1979 pilgerte er dreimal ins Heilige Land, und auch bei dieser Gelegenheit spürte er die besondere Anwesenheit des Herrn in seinem Leben.

Er besuchte die hl. Messe zweimal täglich: am Morgen für seine Seele, abends für die anderen, im besonderen für seine Angehörigen, die sie nie besuchten.

In der Folge lernte er die Bewegung "Rinnovamento nello Sprito" (Charismatische Erneuerung) kennen, deren geistliche Inhalte er jahrelang praktizierte; er war besonders bei den Treffen mit Don Renato Tissot anwesend.


Im Jahr 1985 war er zum ersten Mal in Medjugorje, und in der Folge kam er noch sechsmal dorthin. Das letzte Mal, im Jahr 1991 vor dem Krieg, traf er sich mit der Seherin Mirjana, der er alles anvertraute. Als im darauffolgenden Jahr Mirjana in Meran war, fand zwischen ihnen ein Gespräch statt, bei dem Mirjana die ihr von der Madonna anvertrauten Worte für Toni widergab. Er hatte um Erleuchtung gebeten, da er besorgt war und keine Aussicht sah, die Mission nach Jahren zu verwirklichen. Die Antwort der Madonna durch Mirjana lautete, "daß es nicht nötig sei, ihr den Fall von Toni vorzubringen, da sie ihn sehr wohl kenne und ihn einlade auszuharren, täglich den Rosenkranz für die Nichtgläubigen zu beten und monatlich eine hl. Messe für den Frieden in der Welt zelebrieren zu lassen.