Es begann in der Nacht am 20. September 1976...

Ich träumte, mich auf dem Petersplatz in Rom zu befinden: Der Papst sprach von seinem Balkon herab, und es befanden sich dort Personen, die dabei waren, ihn herabzustoßen. Ich schrie: Nein, nein! und mit einer Hand schubste ich ihn wieder hinein. Sofort danach sprach er von der mittleren Loggia der Basilika, und auch von dort wollte man ihn hinabstoßen; ich schrie wieder und brachte ihn wieder in die normale Lage.

An dieser Stelle sagte eine Stimme zu mir:

  • Warum willst du den Papst retten?

Ich antwortete:

  • Ich will ihn retten!

Und weiter die Stimme:

  • Der Papst geht einem gewaltsamen Ende entgegen; nur du kannst sein Geschick ändern.

Keuchend wachte ich auf und stürzte ins Bad, um mein Gesicht zu erfrischen und dachte an meinen eigenartigen Traum.

Die Stimme wiederholte:

  • Es war kein Traum, Wir sind es, die mit dir sprechen wollen.

Es schien, als lese jemand meine Gedanken. Normalerweise waren es zwei Stimmen, die sich abwechselten, und ich verstand, es handelte sich um Jesus und den Heiligen Geist. Ich sah mich um, sah aber niemanden, die Stimme schien aus dem Nichts zu kommen. Ich begab mich beunruhigt ins Schlafzimmer und legte mich ins Bett, und versuchte wieder einzuschlafen und nicht mehr daran zu denken. Aber die Stimme begann wieder und sagte:

  • Komm mit Uns und Wir werden dir zeigen, was du tun mußt.


Dann geschah etwas Phantastisches, das mit einem wunderbaren Gefühl verbunden war: Es war wie ein Wirbelsturm, ich verstand nichts mehr und sah, wie ich mich von meinem Leib trennte, um "Ihnen" nachzufolgen. Ich sah meinen Leib unbeweglich auf dem Bett und mich, der sich entfernte.

Ich fühlte mich sehr wohl, nur war ich erstaunt, wie so etwas vorkommen konnte, und dachte an mögliche Reaktionen meiner Familienangehörigen, wären sie ins Zimmer gekommen.

Sie brachten mich vor eine Kirche, die mit einem Bau verbunden war, ein Mausoleum, das entfernt an den Dom von Mailand erinnerte, der oben Turmspitzen und seitlich Rippen hatte. Sie führten mich, indem sie mich an der Schulter hielten: ich versuchte mich umzudrehen, um zu sehen, wer mich führte, aber sie schoben mich nach vorne und sagten:

  • ist es nicht ausreichend, die Stimme zu hören? Schau nicht zurück.

Ich schritt seitlich an der Kirche vorbei, auf einer Wiese mit Kreuzen, wie in einem Friedhof. Als wir das Ende beinahe erreicht hatten, sagten sie zu mir:

  • Auf der Umzäunungsmauer ist eine Stelle mit abbröckelndem Verputz, die eine bestimmte Form hat, wie von einem Bild: du wirst dieses auf der Mauer finden; dieses Bild ist ein Zeichen, das, zusammen mit einem anderen, ähnlichem Bildnis, dir den Ort angeben wird, wo du den Papst retten kannst. Dieser Ort befindet sich wirklich in einer bestimmten Ortschaft; erzähle morgen alles Schwester X vom Institut des Hl. Nikolaus in Meran, denn man würde dich für verrückt halten, aber mit ihrer Bezeugung wird es nicht so sein.

weiterlesen