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Wieso sollte Gott nicht auch in dieser Ansammlung von extremen Bosheiten extreme Heilmittel einsetzen? Und siehe, das Außerordentliche ist unter uns, und wer Augen hat, kann es sehen. Wer sich als Pilger (nicht Tourist) an einen Ort begibt, wo echte Erscheinungen stattfinden, kann oft Erfahrung davon machen. Das Außerordentliche ist für den Glauben nicht erforderlich, es ist ein freies, geheimnisvolles Geschenk Gottes. Nötig sind der Glaube, die guten Werke und Bußübungen, um die eigene Bekehrung fortzusetzen.

Das Außerordentliche ist für die Rettung nicht unbedingt notwending, aber es vonvornherein ablehnen oder lächerlich machen, ist verwegen.


Im übrigen ist es vergeblich, die Skeptiker und noch dazu die modernen Pharisäer zu überzeugen suchen, denn sie nehmen damals wie heute eine feindliche Haltung gegenüber all dem ein, das sie aus dem behaglichen Sessel hervorzuholen droht, zu dem sie ihr Priestertum reduziert haben. Wie kann man von jenen Interesse für Erscheinungen erwarten, die lehren, daß die Wunder des Herrn nur symbolischen oder frommen Charakter haben, oder erbauliche Geschichten der ursprünglichen Gemeinschaft sind, und die an der wirklichen Anwesenheit des Herrn in der Eucharistie zweifeln?